anicolor technologie von heidelberg revolutioniert den kleinstauflagendruck

Pressebericht vom 05.02.2013

Drucken 123 - Offsetdruck Müller: Erfolgreiche Kombination von Speedmaster SM 52 Anicolor und Linoprint C 751
Markus Müller, Inhaber der Firma drucken 123 - Offsetdruck Müller in Aschaffenburg, produzierte von 2009 bis 2011 mit einer Speedmaster SM 52-Vierfarben Anicolor, die dann von einer Speedmaster SM 52-Fünffarben Anicolor mit Lackierwerk abgelöst wurde. "Die Anicolor-Maschine passt genau in unser Konzept, und mit der jetzigen Maschine haben wir eine Lösung, noch mehr Durchsatz in noch kürzerer Zeit in hoher Qualität zu fertigen", berichtet Markus Müller. "Nun können wir unseren Kunden auch Sonderfarben anbieten, und durch das Lackieren gehen die Aufträge schnell in die Weiterverarbeitung. Die meisten Aufträge fahren wir mit Lack und liefern in 24 bzw. 36 Stunden aus". Drucken 123 hat sich auf Kleinauflagen spezialisiert und erwirtschaftete mit acht Mitarbeitern im Jahr 2012 einen Umsatz von knapp einer Million Euro - ein Wachstum von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kundenstruktur setzt sich aus Kleinunternehmen in Industrie und Handwerk, mittelständischen Unternehmen, Behörden und Werbeagenturen zusammen. Weiterhin bietet drucken 123 Lohndruck für Kleinauflagen für größere Druckereien in der Region an. Gedruckt wird das ganz Spektrum an Werbematerialien inklusive entsprechender Weiterverarbeitung, Konfektionierung, Versand und Einlagerung.

"Mit der Anicolor-Maschine können wir jetzt bei kleinsten Auflagen mit "digitalen" Preisen mithalten - und das Ganze bei 100 Prozent Offsetdruckqualität", freut sich Müller. Diese Vorteile werden durch den Druckereiworkflow Prinect mit Colormanagement in der Vorstufe, einer zuverlässigen Plattenbelichtung mit dem Suprasetter A52 und der richtigen Pflege der Maschine erreicht. Weiterhin produziert drucken 123 ausschließlich mit Farben und Verbrauchsmaterialien aus der Saphira-Reihe, die optimal auf den Druckprozess abgestimmt sind. "Bei einfachen Aufträgen können wir bereits ab dem sechsten Bogen verkaufen. Auch Sammelformen und Wiederholaufträge sind kein Problem, und wir konnten unsere Reklamationsquote bezüglich der Farben auf unter ein Prozent drücken", so Müller weiter. "Durch die geringe Makulatur setzen wir eine nachhaltige Druckproduktion um. Weiterhin empfehlen wir unseren Kunden den Einsatz von FSC- oder PEFC-zertifizierten Papieren aus nachhaltiger Forstwirtschaft", bestätigt Müller seine Selbstverpflichtung zum Umweltschutz.
drucken 123 produziert bereits 20 bis 30 Prozent der Aufträge als Kombination von Digital- und Offsetdruck
Details Details
Die Anicolor-Maschine druckt Aufträge von 200 bis 5.000 Bogen, der Durchschnitt liegt bei 1.000 Bogen pro Auftrag. Sie verarbeitet Bedruckstoffe von 0,03 bis 0,6 Millimeter, wobei häufig auch Briefhüllen produziert werden. Durch die neue kurze Lackauslage benötigt sie weniger Platz. In der Druckerei wird zweischichtig gearbeitet; pro Tag fallen zirka 20 bis 25 Jobwechsel an. Spitzenreiter waren bisher 42 Jobwechsel pro Tag. Die Rüstzeiten liegen bei maximal zehn Minuten inklusive Gummituchwaschen, Farb- und Plattenwechsel.

Neues Digitaldrucksystem erhöht die Flexibilität der Druckerei
Um noch flexibler produzieren zu können, installierte Markus Müller im Herbst 2012 das Digitaldrucksystem Linoprint C 751 und konnte damit sein Geschäft erfolgreich ausweiten. "Hier produzieren wir Auflagen, die kleiner als 200 sind, wirtschaftlicher als im Offsetdruck, jedoch in fast gleicher Qualität", erklärt Müller. Gedruckt werden personalisierte Einladungen, Flyer oder Mailings. Der Anteil der sogenannten Hybridprodukte, also Druckprodukte, bei denen ein Teil im Offset und ein Teil im Digitaldruck hergestellt werden, ist bereits auf 20 bis 30 Prozent gestiegen.

"Wir müssen qualitativ besser sein als die Konkurrenz und unseren Kunden Mehrwertlösungen anbieten", erklärt Müller sein Erfolgsrezept. Neben dem schnellen Druckservice bietet die Firma auch noch die Druckprodukte zum virtuellen Blättern im Netz an, hat ein Online-Reservierungssystem entwickelt, bei dem automatisch die dazugehörenden Druckprodukte geliefert werden und will zukünftig Web-to-Print als Kundenbindungstool anbieten. Im Frühjahr 2013 wird ein neuer Stahlfolder KH 56 installiert, und es sollen weitere Prinect-Module integriert werden. Weiterhin laufen Planungen für einen Neubau oder einen Umzug in größere Betriebsräume.